Ready. Set. Grow.
Freiwilligendienste sind ein Ort zum Ausprobieren, Fehler machen, Erfahrungen sammeln und über sich hinauszuwachsen.
Pünktlich zum Relaunch der Website der Jungen Diakonie durften wir in fünf Porträts und zwei übergeordneten Spots die Vielfalt der Freiwilligendienste in der Diakonie zeigen. Konzept und Voice-over wurden dabei gemeinsam mit den Freiwilligen entwickelt – in mehreren Gruppen- und Einzelgesprächen. Denn die Gefahr bei solchen Projekten ist immer, dass es werblich wird, eine Botschaft aufsetzt. Wir haben nachgefragt: Wie geht es dir? Was war schwer? Was hat dich verändert? Der Prozess war fast eine Art begleitete Reflexion über ihr freies soziales Jahr. Die Porträts zeigen Höhen und Tiefen, manchmal wirklich schwere Momente. Genau das macht sie stark.
Gedreht haben wir mit sehr unterschiedlichen Menschen: mit pflegebedürftigen Menschen, mit Kleinkindern in der Kita, mit Jugendlichen, mit Menschen mit Behinderung in den Theo Lorch Werkstätten – und natürlich mit den FSJlerinnen und FSJlern selbst, darunter auch Internationale. Ziel war es, möglichst nah am Alltag der Freiwilligen zu sein und gleichzeitig stilistische Breaks und Pointen zu setzen. Durch die crossmediale Gestaltung mit Emojis, Handyaufnahmen, Animationen und Bildern wurden zudem die Sehgewohnheiten der Generation Z und Alpha aufgegriffen.
Was uns besonders bewegt hat: Authentizität ist generationenunabhängig. Die Porträts waren für eine junge Zielgruppe gedacht – und haben am Ende auch Eltern und Großeltern berührt. Eine Rückmeldung aus dem Pflegeheim bringt es auf den Punkt: „Da habe ich tatsächlich beim Anschauen eine Gänsehaut bekommen. Frau Claus hat sogar vor Rührung geweint. Da habt ihr wirklich einen warmen und echten Film erschaffen."
Danke an die fünf, die sich auf diesen Prozess eingelassen haben. Und an Diakonie Württemberg für das Vertrauen und den Mut, diesen Weg mit uns zu gehen.


